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Fotos: S. Kurz | Oskar-Patzelt-Stiftung
Premier-Ehrenplakette und Publikumspreis gehen nach Andernach
Doppelte Auszeichnung für monte mare beim „Großen Preis des Mittelstands“
Das Andernacher Unternehmen monte mare wurde Ende Oktober erneut von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet – und das gleich doppelt.
Monte mare wurde beim großen Preis des Mittelstands gleich doppelt ausgezeichnet.
Aus der Region
Bei der Bundesgala des „Großen Preises des Mittelstands“ am 24. Oktober in Düsseldorf nahm Unternehmensnachfolger Patrick Doll die Premier-Ehrenplakette entgegen. Sie ist die höchste Auszeichnung der Stiftung. Zusätzlich erhielt monte mare den Publikumspreis, über den per Live-Voting entschieden wurde.
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Sitzgelegenheiten und Grünflächen für mehr Lebensqualität
Grüner Aufschwung für Koblenz: 22 neue Linden für die Südallee
Etwa 15 Jahre alte Linden der Sorte „Glenleven“ werden derzeit an der Südallee im Bereich des Evangelischen Stifts gepflanzt. Insgesamt kommen 22 neue Bäume in den Boden.
In Koblenz wird die Südallee weiter ausgebaut, wobei seit dem 29. Oktober 22 neue Linden gepflanzt werden. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Begrünungsprojekts, das auch die Anpflanzung von Blumenzwiebeln im kommenden Frühjahr umfasst, um die Allee mit bunten Farbtupfern zu bereichern.
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Erste Übung des Westerwald-Warnzuges: Sicherheit für den Ernstfall gestärkt
Die Übung der beiden Teileinheiten Nord und Süd des Warnzuges stärken den Bevölkerungsschutz im Westerwaldkreis.
Aus der Region
Der Westerwaldkreis hat in Zusammenarbeit mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug ins Leben gerufen, um im Gefahrenfall eine schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung zu gewährleisten.
Unter der Leitung von Zugführerin Lisanne Wüst und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich fand in Selters die erste Übung des Warnzuges statt. Dabei wurden die Abläufe für den Ernstfall trainiert und die Koordination der beteiligten Kräfte verbessert.
Seit August 2023 arbeitet der Westerwaldkreis gemeinsam mit den Verbandsgemeinden an einem flächendeckenden digitalen Sirenennetz. Zwei Drittel der Kosten für das rund vier Millionen Euro teure Projekt trägt der Kreis, der auch für die laufende Unterhaltung verantwortlich ist. Bis jetzt wurden 220 Sirenen installiert, und bis Ende 2027 soll das Netz auf 250 Sirenen erweitert werden.
Ergänzt wird das System durch mobile Sirenenwarnanlagen, die im Jahr 2023 für alle Verbandsgemeinden angeschafft wurden. Diese mobilen Anlagen ermöglichen es, die Bevölkerung auch in Bereichen zu erreichen, wo zusätzliche Warnungen nötig sind. Der gebildete Warnzug ist in zwei Einheiten, Nord und Süd, unterteilt und basiert auf einem speziell entwickelten Alarm- und Einsatzplan. Dieser Plan definiert Warnbezirke und Fahrtrouten für alle Gemeinden, sodass 36 vorgeplante Warnfahrzeuge im Gefahrenfall die Bevölkerung über Lautsprecherdurchsagen informieren können.
Die Übung der beiden Teileinheiten Nord und Süd des Warnzuges stärken den Bevölkerungsschutz im Westerwaldkreis. Foto: Tobias Haubrich
Bei der ersten Übung in Selters lag der Fokus auf der Durchführung mobiler Warnmaßnahmen und der Stärkung der Einsatzorganisation. Die Übung ermöglichte es, die Zusammenarbeit innerhalb des Warnzuges zu festigen und die vorgesehenen Warnkonzepte praktisch zu erproben. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich betonte die Bedeutung eines reibungslosen Zusammenspiels von technischen Möglichkeiten und organisatorischen Abläufen.
Die praktische Vorbereitung der Einsatzkräfte ist von entscheidender Bedeutung, damit die Warnmaßnahmen im Ernstfall effektiv umgesetzt werden können. Mit dem Ausbau des digitalen Sirenennetzes und den mobilen Warnanlagen stärkt der Westerwaldkreis den Schutz der Bevölkerung. Beide Systeme ergänzen sich im Rahmen eines umfassenden Warnmittelmixes, indem sie sowohl flächendeckende Alarmierungen als auch flexible, ortsnahe Informationen ermöglichen.
Bedeutung der Sirenenwarntöne. Foto: Kreisverwaltung Westerwaldkreis
Landrat Klaus Lütkefedder würdigte das Engagement der Einsatzkräfte und hob die Priorität der effektiven Warnung der Bevölkerung hervor. Gerade in Gefahren- und Katastrophenlagen sei es essenziell, schnell und zuverlässig wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen zu vermitteln. Lütkefedder bedankte sich besonders bei den ehrenamtlichen Kräften, die mit ihrem Einsatz einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit im Landkreis leisten. BA