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Montag, 29. Juni 2026
„Es ist wichtig, den Menschen zuzuhören“
Portrait

„Es ist wichtig, den Menschen zuzuhören“

Horst Gies blickt auf 15 Jahre im Mainzer Landtag zurück:

Aus der Region

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach 15 Jahren im Mainzer Landtag endet für Horst Gies eine prägende politische Etappe. Von 2011 bis 2026 vertrat der CDU-Politiker den Wahlkreis 14 mit Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Grafschaft, Altenahr und Adenau im Landtag in Mainz. Rückblickend sagt der 65-Jährige: „Es war für mich das Wichtigste, stets für die Menschen da zu sein.“ Sein politisches Engagement begann jedoch lange vor dem Einzug in den Landtag. Als Kreisgeschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes im Kreis Ahrweiler setzte sich Gies für die Interessen der Landwirte und Winzer ein. Dies war keine leichte Aufgabe, denn immer wieder scheiterten Ideen an der Politik. „Irgendwann habe ich mir gesagt: Dann kannst du auch gleich selbst in die Politik gehen“, erinnert er sich. Dabei war Politik für ihn nie Neuland. Vom Schriftführer im CDU-Ortsverband Ahrweiler über das Amt des Ortsvorstehers ab 1999 bis hin zum Kreisbeigeordneten seit 2004: Gies lernte die Kommunalpolitik von der Pike auf. Hinzu kamen Mandate im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler und im Kreistag und dies bis heute. „Egal in welchem Amt, war mir immer wichtig, bei den Leuten zu sein, zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen“, betont er. Auch im Landtag, dem er 15 Jahre lang angehörte, suchte er trotz der Rolle der CDU in der Opposition stets den Konsens. Gute Verbindungen zur damaligen SPD-geführten Landesregierung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen Landtagskollegen aus dem Kreis Ahrweiler – zunächst Guido Ernst, später Petra Schneider – seien dabei sehr wertvoll gewesen.

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Den wahren Verbrechen auf der Spur
Aus der Region

Den wahren Verbrechen auf der Spur

Luca und Laura Di Stefano aus dem Westerwald sprechen über ihren True Crime-Prodcast „Verbrechen Hautnah“ Foto: Felix Kirchner Enkime

Aus der Region

Region/Mogendorf. Morde, Vermisstenfälle, rätselhafte Todesfälle und ungelöste Geheimnisse – wahre Verbrechen üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Genau dieser Leidenschaft haben sich Luca und Laura Di Stefano aus dem Westerwald mit ihrem Podcast „Verbrechen Hautnah“ verschrieben. In ihren Folgen nehmen sie die Zuhörer mit auf die Spur spektakulärer Kriminalfälle, erzählen von schockierenden Taten, überraschenden Wendungen und Ermittlungen, die bis heute Fragen offenlassen. Mit viel Recherchearbeit, einem Gespür für spannende Geschichten und einer großen Portion Leidenschaft hat sich ihr Podcast längst eine treue Fangemeinde aufgebaut. Im Gespräch mit BLICK aktuell verraten die beiden, wie alles begann, welche Fälle sie besonders bewegt haben und wie viel Arbeit tatsächlich hinter einer einzigen Folge steckt.

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Sinzig: Enge Fahrradweg-Kurven sorgen für Kritik
HeimatCheck

Sinzig: Enge Fahrradweg-Kurven sorgen für Kritik

Zuschriften von Lesern zur Situation für Fahrradfahrer in Sinzig hat die Redaktion von BLICK aktuell erreicht.

Gesellschaft · HeimatCheck

Thema ist der Radweg unterhalb der Brücke an der Kölner Straße. Fahrradfahrer bemängeln die enge Kurvenführung, die nur schwer zu passieren sei. Die Redaktion von BLICK aktuell fragte bei der Stadtverwaltung Sinzig nach, ob eine Entschärfung der Situation geplant ist und welche Alternativen es für Radfahrer in Richtung Rhein gibt. Die Stadtverwaltung antwortete prompt in Person des Bürgermeisters. Andreas Geron erklärt, dass die heutige Wegeführung erst nach der Flutkatastrophe eingerichtet wurde. Vor dem Hochwasser habe auf dieser Seite der Ahr kein Radweg unter der Brücke existiert. Radfahrer hätten die Kölner Straße queren müssen. Nach dem Wegfall des Spessartstegs und der Verlagerung des Radverkehrs auf die andere Ahrseite habe die Stadt kurzfristig reagiert und die jetzige Verbindung geschaffen. „Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der alten Situation“, betont Geron. Allerdings handele es sich bei der aktuellen Trasse lediglich um eine provisorische Lösung. Im betreffenden Abschnitt seien im Rahmen der Gewässerwiederherstellung umfangreiche Aufweitungen der Ahr durch den Kreis geplant. Eine endgültige und aufwendige Neugestaltung des Radwegs werde deshalb erst nach Abschluss dieser Maßnahmen erfolgen.

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